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12.02.15

Telefoninterview

Ein Schritt näher zum Traumjob

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Telefoninterview – ein Schritt näher zum Traumjob

Telefon-Interviews stellen im Bewerbungsverfahren keine Seltenheit dar. Immer mehr Recruiter treffen auf diese Weise eine Vorauswahl an potenziellen Kandidaten und sparen damit Zeit und Kosten. Ziel ist es, offene Fragen zum Lebenslauf zu klären und/oder einen ersten Eindruck vom  Bewerber/der Bewerberin zu erhalten. Man muss sich jedoch auch auf ein längeres Gespräch einstellen können. Auch wenn dem Telefon-Interview nicht dieselbe Bedeutung zukommt wie dem persönlichen Gespräch, ist es ein erster Schritt in Richtung des Traumjobs. Die eingereichte Bewerbung hat überzeugt und man befindet sich in der engeren Auswahl.

Die spezielle Situation, dass man sein Gegenüber nicht sieht, birgt Vor- und Nachteile. Ausserdem gilt es, bestimmte Regeln einzuhalten, um einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Vorbereitung

Das Telefon-Interview kann angekündigt oder unangekündigt stattfinden. Entscheidend ist deshalb, während des Bewerbungsverfahrens stets auf einen Anruf gefasst zu sein und sich bei Anrufen mit vollem Namen am Hörer zu melden. Ein unangekündigtes Gespräch von einem Headhunter muss nicht akzeptiert werden. Eine Verschiebung des Telefonates auf einen anderen Termin wirkt professioneller als ein unvorbereitetes Interview in unpassender Umgebung. Pluspunkte sammeln kann man, wenn man den Gesprächspartner mit Namen ansprechen kann. Sollte man den Recruiting Manager nicht bereits kennen, sollte man sich dessen Namen sowie die Koordinaten des Unternehmens merken. 

Vor dem Interview zu beachten

Um den Recruiter am anderen Ende der Leitung zu überzeugen und die weitere Selektion erfolgreich zu bestehen, sollte man sich wie bei einem persönlichen Vorstellungsgespräch gründlich vorbereiten. Neben dem Sammeln von Informationen zum Unternehmen, der Auseinandersetzung mit den üblichen Bewerbungsfragen zur eigenen Person und Vorbereitung eigener Fragen, sind insbesondere praktische Aspekte zu beachten: Bei der Benützung eines Smartphones gilt es, auf ausreichenden Akku und gute Verbindung zu achten. Auch die Wahl der Kleidung ist nicht zu unterschätzen. Es muss nicht gleich Anzug und Krawatte sein, ein zu bequemes Outfit  kann sich jedoch ungünstig auf die Stimme auswirken. 

Während des Telefonats zu beachten

Für das Gespräch sollte eine ruhige Umgebung gewählt werden. Hintergrundgeräusche sollten auf ein Minimum reduziert werden. Ideal ist der Schreibtisch zu Hause mit allen Unterlagen, einem Notizblock und einem Glas Wasser in Reichweite. No-Go’s sind Gespräche während dem Autofahren, beim Einkaufen oder neben den lärmenden Mitbewohnern. Andere Ablenkungen wie Rauchen oder der laufende Fernseher sind ebenfalls zu vermeiden.

Stimme

Beim Telefon-Interview zählen in erster Linie die kommunikativen Fähigkeiten. Da visuelle Eindrücke fehlen, sollte man auf eine deutliche, in Tempo und Lautstärke regulierte Stimme achten. Zu vermeiden gilt es, dem Personalverantwortlichen in‘s Wort zu fallen oder sich zu einem umgangssprachlichen Ton hinreissen zu lassen. Höflichkeit hat oberste Priorität.

Nachbereitung

Wenn das Telefon-Interview gut gelaufen ist, wird die Belohnung eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch sein. Um darauf bestmöglichst vorbereitet zu sein, gilt es, die Telefonkonferenz  zeitnah auszuwerten. Insbesondere nicht gestellte Fragen, die zu Verunsicherungen geführt haben, sollten in der Nachbereitung gründlich berücksichtigt werden. Bei einem negativen Entscheid sollte man den Kopf nicht hängen lassen. Hilfreich kann ein Feedback sein. So können allenfalls vorhandene Schwachstellen eruiert und entsprechende Schritte zu deren Verbesserung eingeleitet werden.